Ausstellung aktueller Bibelübersetzungen

Herzliche Einladung zur

Ausstellung aktueller Bibelübersetzungen

in der

Evangelischen Christuskirche in Deutschlandsberg.

Die neueste Überarbeitung der Lutherübersetzung erschien vor ein paar Wochen im Oktober anlässlich des Reformationsjubliäums.

Diese Ausgabe und weitere andere Bibelübersetzungen, so z.B. die „Volxsbibel“ werden gezeigt.

JedeR kann sich selbst einen Eindruck über die speziellen Merkmale der einzelnen Übersetzungen machen und dabei herausfinden, welche Sprache ihn/sie am meisten anspricht.

Denn Bibel ist nicht gleich Bibel!

Ein Bibelquiz lädt ein,
sein Wissen über die Bibel zu überprüfen.
Wussten Sie/Ihr beispielsweise, in wie viele Sprachen weltweit die Bibel übersetzt wurde oder was zur Zeit Martin Luthers eine Bibel gekostet hat?

Die Ausstellung ist bis Weihnachten jeweils sonntags vor und nach den Gottesdiensten und gerne nach vorheriger telefonischer Anmeldung
bzw. Anmeldung per Mail bei Pfarrerin Mag. Sabine Maurer oder Pfarrer Mag. Andreas Gerhold geöffnet.

Als der Bibelübersetzer ist Martin Luther in die Geschichte eingegangen. Ihm war es wichtig, dass jedermann die Worte der Heiligen Schrift verstehen kann. Da sich die deutsche Sprache seit dem ersten Erscheinen von Luthers Übersetzung verändert hat, sind in jeder Zeit neue Übersetzungen notwendig und wichtig. Fünfzehn neue Bibelübersetzungen bzw. neue Überarbeitungen seit dem Jahr 2000 tragen diesem Anliegen Rechnung. Die neueste Überarbeitung der Lutherübersetzung erschien vor ein paar Wochen im Oktober anlässlich des Reformationsjubliäums. Diese Ausgabe und weitere andere Bibelübersetzungen, so z.B. die „Volxsbibel“ werden in der Evangelischen Kirche in Deutschlandsberg gezeigt. BesucherInnen dieser Ausstellung können sich selbst einen Eindruck über die speziellen Merkmale der einzelnen Übersetzungen machen und dabei herausfinden, welche Sprache sie am meisten anspricht. Denn Bibel ist nicht gleich Bibel! Zwar liegt den Übersetzungen der Text der biblischen Bücher in den beiden Ursprachen Hebräisch und Griechisch vor, doch können sich Sprachstil und erklärende Hinweise in den einzelnen Übersetzungen erheblich unterscheiden.

Die Ausstellung lädt dazu ein, einen neuen Zugang zur Bibel zu gewinnen, die nicht nur die Grundlage des weltweit verbreiteten christlichen Glaubens ist, sondern auch die europäische und andere Kulturen geprägt hat. Ein Bibelquiz lädt ein, sein Wissen über die Bibel zu überprüfen. Wussten Sie beispielsweise, in wie viele Sprachen weltweit die Bibel übersetzt wurde oder was zur Zeit Martin Luthers eine Bibel gekostet hat?

Die Ausstellung ist jeweils sonntags vor und nach den Gottesdiensten und nach vorheriger telefonischer Anmeldung bzw. Anmeldung per Mail geöffnet.

Kontakt: Pfarrerin Mag. Sabine Maurer oder Pfarrer Mag. Andreas Gerhold.
Die Kontaktdaten finden Sie unter http://stainz-dl.evang.at/startseite/pfarrer/

Martin Luther zu Besuch

14925766_355330884800872_2912653881563807207_nmartinlutherMit einem Gottesdienst für die Jüngsten in der Pfarrgemeinde Stainz-Deutschlandsberg begann das Jahr zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation, welches von den Lutherischen Kirchen vom 31. Oktober 2016 bis 31.Oktober 2017 weltweit begangen wird. Am 31. 10. 1517 hatte Martin Luther seine 95 Thesen veröffentlicht und damit eine Bewegung ausgelöst, die wir heute die Reformation nennen. Für die Kleinen standen nicht die historischen Ereignisse von damals im Mittelpunkt, sondern der Inhalt der Entdeckung Martin Luthers von der Liebe Gottes zu den Menschen. Um den Kindern davon zu erzählen, hatten die beiden Gottesdienstverantwortlichen, Pfarrerin Sabine Maurer und Religionslehrerin Iris Peyrer, einen besonderen Gast eingeladen: Martin Luther, hervorragend dargestellt von Karl Diwiak.dsc_6069 Staunende Kinderaugen verfolgten gebannt jede Bewegung und jedes Wort dieses ungewöhnlichen Gastes. Frei wie ein Vogel und so leicht wie ein Luftballon, so fühlte sich Martin Luther, nachdem er die frohe Botschaft in der Bibel entdeckt hatte! Dieses Bild von der befreienden Erfahrung nahm Kinder und Erwachsenen gerne auf und ließen vor der Kirche bunte Luftballons in den Himmel steigen. Die Freude über die bunten Ballons, die am Himmel noch lange zu sehen waren, war bei allen groß und wird wohl lang in Erinnerung bleiben.

 

Sabine Maurer

Ausflug Frauenkreis 15.-16.7.2014

Der diesjährige Ausflug des Frauenkreises führte uns ins nördliche Burgenland nach Mönchhof, wo vom Orden der Zisterzienserinnen ein geistliches und gesundheitliches Zentrum gegründet wurde. Der Besuch der Ausstellung „Im Spiegel der Anderen. Der Menschheit gemeinsames Erbe“ im wunderschönen barocken Schloss Halbthurn

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stand ebenso auf dem Programm wie der Ort Podersdorf am Neusiedlersee und Frauenkirchen mit seiner großen Kathedrale Mariä Geburt, sowie der jüdische Friedhof. Ein Abstecher führte uns nach Friedrichshof, das heute von eine Genossenschaft geführt wird. Den Abschluss bildetet der Besuch der Freistadt Rust auf der westlichen Seite des Neusiedlersees, wo uns der evangelische Pfarrer Frank Lissy-Honegger die klassizistische Kirche und den renovierten Gemeindesaal zeigte und aus der Geschichte der Pfarrgemeinde erzählte.

IMG_0120Die Besichtigung des  kunstgeschichtlichen Kleinods, der Fischerkirche mit Fresken aus dem 12. Jahrhundert, bildete den krönenden Abschluss dieser Fahrt. Der Frauenkreis kann in diesem Jahr auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken.    

Sabine Maurer

Ein fröhliches und feierliches Fest: Ordination von Sabine Maurer zur Pfarrerin im Ehrenamt

Eine Premiere mit anschließender Feier – so lässt sich dieser besondere Sonntag, der 25. Mai 2014 auch beschreiben. Eine Premiere, weil die Ordination von Sabine Maurer die erste Beauftragung und Berufung (so versteht die Evangelische Kirche die Ordination) in den Dienst einer Pfarrerin (eines Pfarrers) in der 113jährigen Geschichte der Evangelischen Pfarrgemeinde Stainz-Deutschlandsberg darstellt und darüber hinaus das erste Mal zwei mit dem geistlichen Dienst beauftragte und berufene Personen Dienst tun.

IMG_6399Aber zur Bedeutung einer Ordination, insbesonders in den ehrenamtlichen Dienst darf ich Ihnen die Lektüre der Ansprache von Superintendent MMag. Hermann Miklas empfehlen, die er im Rahmen des Ordinationsgottesdienstes an Sabine Maurer und die versammelte Gemeinde gerichtet hat.

Der 25. Mai 2014 begann nicht erst an diesem Tag, sondern wesentlich früher. Schon ein Jahr zuvor, im Mai 2013, stellte Sabine Maurer den Antrag an das Presbyterium, ihrem Ansuchen um die Ordination ins Ehrenamt an den Evangelischen Oberkirchenrat zuzustimmen. Das Presbyterium hat dies erfreut getan, denn Sabine Maurer hat sich in ihren bisherigen Tätigkeiten in der Pfarrgemeinde als Religionslehrerin, als Koordinatorrin und Einladene des Frauenkreises II in Deutschlandsberg, als Organisatorin des Weltgebetstages der Frauen in Deutschlandsberg, als Gemeindevertreterin, Presbyterin, Kuratorin und ernannte Ehrenkuratorin schon mehrfach auch in der Gestaltung von Gottesdiensten, auch leitend, mitgewirkt.

So ist diese Ordination für sie eine logische Weiterentwicklung und die Erfüllung eines Wunsches schon seit Jungendzeiten, nämlich Pfarrerin zu sein. Superintendent Hermann Miklas hat dazu auch einiges in seiner Ansprache ausgeführt. Als nun zu Ende des Letzten Jahres der 25. Mai als Ordinationstermin feststand, haben wir auch als Pfarrgemeinde begonnen, diesen Festtag vorzubereiten, der in Stainz in der Friedenskirche, dem Pfarrgarten und dem Pfarrhaus begangen werden sollte. Das erstreckte sich von den Malerarbeiten in der ehemaligen Küsterwohnung im Pfarrhaus Stainz bis hin zur Bereitstellung entsprechender Sitzgelegenheiten für das geplante Gartenfest. An dieser Stelle auch ein herzlicher Dank an die Marktgemeinde Stainz für die Lieferung der dazu notwendigen Garnituren, Stehtische, Recyclingbehäter und mehr. Viele, viele Hände waren notwendig, auch ein leichtes, luftiges Gartenfest vorzubereiten. Der Gemeindevertretung ein herzliches Dankeschön für die treue und intensive Vor- und Nacharbeit! Mit ihrer Hilfe konnte es ein wirklich duftig-leichtes und gleichzeitig feierlich-fröhliches Fest werden.
IMG_6417In der vollständig besetzten Kirche begann um 10.00 Uhr der Gottesdienst, einbegleitet von einem Posaunenensemble der Musikschule Groß St. Florian zogen die Gemeindevertretung mit Kuratorin MMag Iris Peyrer, Ehrenkurator Fritz Kugler, Pfarrer Andreas Gerhold, die beiden Assistentinnen zur Ordination, Rektorin Mag. Christa Schrauf, Pfrn. Dr. Marianne Pratl-Zebinger, die zu ordinierende Mag. Sabine Maurer und Superintendent Hermann Miklas in die Kirche ein. IMG_6424Kuratorin Iris Peyrer begrüßte die Gemeinde und eröffnete den Gottesdienst. Pfr. Andreas Gerhold gestaltete den ersten Teil des Gottesdienstes und SI Hermann Miklas setzte diesen mit dem Hauptteil der Ordination fort. Neben den beiden Assistentinnen segneten Kur. Iris Peyrer, Pfr. Andreas Gerhold, die mir Sabine Maurer familiär verbundenen Pfarrer Dieter Lindheimer und Guy Balestier.IMG_6409

 

Nach dem schönen Lied „Wohl denen die da
wandeln vor Gott in Heiligkeit“ hielt Sabine Maurer als nun ordinierte Pfarrerin im Ehrenamt ihre erste Predigt von der Kanzel in der Stainzer Friedenskirche über den von ihr gewählten Predigttext aus dem Johannesevangelium, Kapitel 4, die Verse 28-30.39.41-42. (Anmk.: Die Predigt ist hier zum Nachlesen bereitgestellt.).

Sabine Maurer begleitete die Gemeinde liturgisch auch in den Schlussteil des Gottesdienstes.

Vor dem Segen konnte Frau Kur. Iris Peyrer auch einige Ehrengäste begrüßen: Herrn Bezirkshauptmann Dr. Helmut-Theobald Müller, den Bürgermeister von Georgsberg, Herrn Karl Bohnstingl, den Pfarrer der r.k. Pfarre Stainz, Msgn. Pfr. Mag. Franz Neumüller, Frau Pastoralassistentin Sylvia Treichler in Vertretung des Herrn Dechanten, den ehemaligen Superintendenten der Evang. Diözese Steiermark, Herrn Prof. Pfr. Mag. Ernst-Christian Gerhold, als Vertreter der jüdischen Gemeinde Graz Herrn Hofrat Dr. Heinz Anderwald und den Kurator der Evang. Pfarrgemeinde Voitsberg, Herrn Mag. Dietmar Böhmer. Bezirkshautmann Helmut-Theobald Müller und Pfr. Franz Neumüller hielten sehr persönlich gestaltete Grußworte an Sabine Maurer und die feiernde Gemeinde.

Kuratorin Iris Peyrer und Pfr. Andreas Gerhold durften dann Sabine Maurer zwei Geschenke überreichen: eine Stola als Ergänzung zum schwarzen Talar in den Farben des Kirchenjahres und einen kleinen „Versehkoffer“ zur Feier des Heiligen Abendmahls im kleinen Kreis und in ihrem seelsorgelichen Dienst.

Mit einer Paraphrase der bekannten Weihnachtsgeschichte nach Lukas 2 auf diesen so festlichen Tag leitete Pfr. Andreas Gerhold die Geschenkübergabe ein. Sie können sie hier nachlesen.

Mit dem Schlussegen, den Sabine Maurer der Gemeinde zusprach, endete der Gottesdienst und die Gemeinde zog fröhlich gestimmt, begleitet vom Posaunenensemble, aus der Kirche zum Gartenfest.

Unserer Organistin Kathrin Diwiak auch vielen lieben Dank für die Begleitung des gottesdienstlichen Gesangs und der Liturgie an der Orgel!

 

 

Das Gartenfest war, wie wir es uns schon in der Vorbereitung augemalt hatten: duftig, lebendig, fröhlich und sehr kommunikativ. Sehen Sie sich einfach die Bilder dazu an!

Zum Fest durften wir dann noch begrüßen: den Dechanten Pfr. Mag. Fritz Trstenjak aus St. Stefan/St. Josef und Pfr. Istvan Holló aus dem Pfarrverband Deutschlandsberg-Frauental. Beide hatten am Vormittag ihren eigenen liturgischen Dienste in den Pfarren zu versehen.

 

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IMG_6471Das Vorbereitungsteam wandelte sich dann zum Nachbereitungsteam: im Nu waren nach dem Fest alle dafür hergeräumten Untensilien verstaut, gestapelt, an die richtigen Plätze zurückgelegt und blitzblank aufgeräumt. Vielen Dank an diese Hände alle, auch an die der Kinder, die mit viel Liebe den Bumenschmuck für die Tische gerichtet haben und beim Gartenfest im Buffet mitgeholfen haben.

 

 

Ein Festtag, der uns lange in Erinnerung bleiben wird !

Andreas Gerhold

 

 

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