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Gottesdienste wieder in Präsenz und gewohntem Rhythmus!

Seit dem 5. September 2021 feiern wir in unserer Pfarrgemeinde Stainz-Deutschlandsberg wieder Präsenzgottesdienste und in unserem gewohnten Rhythmus: 1. und 3. Sonntag im Monat in Deutschlandsberg/Christuskirche und am 2. und 4. Sonntag im Monat in Stainz/Friedenskirche. Beginnzeit aller Gottesdienste: 10.00 Uhr
Das Abendmahl (mit Einzelkelchen für den Wein/Saft) am 1. Sonntag in Deutschlandsberg und am 2. Sonntag in Stainz.
Der gesamte Gottesdienstplan bis zum Jahreswechsel ist nachzulesen im neuen Gemeindeboten, der bald zugestellt wird und dann auch auf unserer Homepage.
Wir alle freuen uns auf ein feierndes Wiedersehen!
Euer/Ihr Andreas Gerhold

Antenne-Gott und die Welt: Sendungstext vom 15. September 2021

Bei aller Schönheit spätsommerlicher, frühherbstlicher Eindrücke: dass der Klimawandel nicht erst kommt, sondern schon da ist, beschäftigt mich und macht mir Sorgen.
Im Kleinen geht es ja schon recht gut: Fahrrad statt Auto im innerörtlichen Verkehr, Schauen auf die Regionalität der Lebensmittel mit ihren kurzen Transportwegen, eher eine Videositzung als eine, zu der ich mit dem Auto fahren muss.
Manchmal lässt sich eine Autofahrt trotzdem nicht verhindern. Wenn ich ins Krankenhaus gerufen werde, eine Trauung oder Taufe in einer der vielen „Locations“ stattfindet; Friedhöfe auf 1000m Seehöhe angelegt sind.
Im Kleinen lässt sich das noch einigermaßen richten.
Aber wie sieht es denn auf der Welt aus?
Schiffe fahren megaweit und mit viel Schwerölverbrauch über die Weltmeere, um unseren Konsum zu sichern. Flugzeuge ziehen ihre weißen Streifen am Himmel öfters als noch vor einem halben Jahr; In der Arktis hat es diesen Sommer geregnet: klingt irgendwie seltsam und ist es auch.
Ob ich optimistisch bleibe, dass wir auf ein normales Maß zurückkehren in unserer Lebensweise? Unsicher bin ich.
So hat meine Kirche die Klimaneutralität bis 2040 versprochen. Ob das nicht schon zu lange dauert? Das Zurückfahren auf ein verträgliches Maß wird auf alle Fälle teuer, sehr teuer. Nicht nur der Klimawandel selbst. Wer kann sich das leisten?
Aber die mahnenden Stimmen häufen sich. Und trotz aller Defizite: die Umstellung auf ein normales Maß beginnt im Kleinen, bei mir selbst, in meinem Wohnort. Wie bei Ihnen.
Bleiben Sie guter Hoffnung!

Antenne-Gott und die Welt: Sendungstext vom 14. September 2021

Die Kultur lebt wieder! Eine meiner schönsten Erfahrungen in diesem Sommer.
OpenAir-Konzerte, Sommertheater, Lesungen, spontane Sessions auf Plätzen und Straßen. Galerien und Museen, besondere Gärten – ja, auch das gehört zur Kultur!, sie konnten ihre Gäste wieder begrüßen und ihre Schätze stolz präsentieren.
Da ich meinen Urlaub zu Hause verbracht habe, konnte ich einiges davon besuchen, erleben, auskosten.
Auskosten: das ist mein Wort für die kommende Zeit. Auskosten was immer möglich ist. Vorräte anhäufen, Bilder im Kopf speichern, Musik bewahren. Wer weiß, wann wir davon wieder zehren müssen!
Wohltuend war auch, dass das große Thema der Pandemie nicht mehr das einzige in Gesprächen war. Schilderungen über Ausflüge, Enkelkinder, Reisen, Besuche, gelesene Literatur: auf einmal waren sie wieder da, diese bereichernden Inhalte.
Das wird sich ziemlich wahrscheinlich wieder ein wenig verschieben, jetzt, wo die Schule wieder losgeht, Urlaube zu Ende gehen, der Alltag einzieht.
Kultur: für mich eine große Energiequelle, die auf mir Lastendes weit weniger wirken lässt.
Allen Formen der Kultur ihren Platz geben, den sie brauchen.
Eine feine Aufgabe für den Herbst, wenn die Tage kürzer und dunkler werden.

Antenne-Gott und die Welt Sendungstext 13. September 2021:

Hej, tatsächlich! Ein neues Schuljahr konnte heute in Präsenz begonnen werden!
Zwar gibt es noch ein paar Verordnungen, die eingehalten werden müssen. Zumindest in den ersten drei Wochen.
Aber alles ist besser als das „Homeschooling“, das uns so lange begleitet hat.
Mit vielen meiner Kollegen*innen aus der lehrenden Zunft bin ich einer Meinung: genießen wir jede Minute, jede Stunde, die wir mit den Klassen, so von Angesicht zu Angesicht verbringen können. Und denken nicht daran, was auf uns noch einstürzen könnte im Verlauf des Schuljahres. Freuen wir uns lieber auf die Herbstferien, auch wenn ihr Zeitpunkt ungünstig ist. Aber so ist es denn festgeschrieben.
Der UNHCR, auf Deutsch: der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen hat erst vor ein paar Tagen davor gewarnt, dass viele hunderttausende Flüchtlingskinder auf der Welt wohl um ihre Grundschulbildung umfallen werden.
Dass dies bei uns nicht passieren soll, dafür brauchen Lehrkräfte und Schulen tatkräftige und pädagogische Unterstützung. Lückenlos, vor Ort, in den Klassen, in den Pausen, in der Freizeit. Da braucht es noch ein wenig mehr, als es derzeit der Fall ist.
Allen im Bildungsbereich arbeitenden Menschen, die FH´s und Uni´s gehören auch dazu, wünsche ich einen guten Start und viele erfreuliche Erlebnisse. Wir können sie brauchen!

Meine Beiträge von Antenne-Gott und die Welt in dieser Woche

Gerne lasse ich Sie/Euch meine Sendungstexte für Antenne-Gott und die Welt nachlesen in meinem Blog. Als Podcast nachzuhören sind sie auf: https://antenne.at/gott-und-die-welt
Von Sonntag bis Mittwoch live zu hören im Radio.

Hier nun der Sendetext von Sonntag, 12. September 2021:

Am 5. September 2021 sind sie zu Ende gegangen: die „Paralympics 2020“. Sie haben richtig gehört: 2020. Aber die konnten aus bekannten Gründen nicht stattfinden. Deswegen wurden sie 2021 nachgetragen. Phantastisch, was die Athleten*innen in ihren Bewerben geleistet haben.
Wie sie ihre Schicksale gemeistert und durch den Sport wieder in ein anderes, aber sie erfüllendes Leben zurück gefunden haben.
Das gilt für alle zusammen. Nicht allein die Medaillengewinner*innen sind in ihren Disziplinen erfolgreich. Jede und jeder einzelne hat öffentlich gemacht, was „das Bewältigen von Schicksalen“ bedeutet.
Berührend auch das Antreten der Athleten aus Afghanistan. Ihre Botschaft war nicht nur eine persönliche, sondern vielmehr eine politische: „Schaut auf uns! Wir stehen für ein friedliches, unabhängiges Afghanistan!“ In Zeiten der Unsicherheit, von Fluchtbewegungen und Todesmeldungen ein hoffnungsvolles Signal.
Die Eindrücke der Paralympics 2020 werden mir lange bleiben und vieles von dem, das wir als „schicksalhaft, bedrohlich, gefährdend“ bei uns einstufen, wird relativiert und ein paar Stufen heruntergefahren.
Die „Paralympics 2020“ gaben und geben ein Hoffnungszeichen der Ermutigung. Über die Grenzen von Laufbahnen, Wurfkreisen und Schwimmbahnen hinaus.
Lassen wir uns davon inspirieren!

Evangelischer Sommer-Gottesdienst in der Wolfgangi-Kirche am 18. Juli 2021

Wie schon die Jahre zuvor war die evangelische Gemeinde Stainz-Deutschlandsberg in der katholischen Wolfgangi-Kirche zu Gast und feierte dort ihren traditionellen Sommer-Gottesdienst. Pfarrerin Sabine Maurer konnte zahlreiche BesucherInnen, auch aus der Ökumene, willkommen heißen, die sich auch von Gewitter und Regen nicht davon abhalten ließen, zum Gottesdienst zu kommen.
In ihrer Predigt über 1. Kön 17 wies die Pfarrerin darauf hin, dass Christen dazu aufgerufen sind, einer weiteren Zersplitterung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Die Corona-Krise hat die Individualisierung der Gesellschaft, die Verherrlichung der Bindungslosigkeit und die Auflösung von Solidarität weiter vorangetrieben. Dadurch ist bei vielen das Gefühl der Einsamkeit verstärkt worden. Es ist daher die Aufgabe der christlichen Gemeinden, aus ihren Komfortzonen herauszutreten und mit Menschen anderer Lebenswelten in einen gegenseitigen Austausch zu kommen. „Ich bin überzeugt, dass sich dann Unerwartetes ereignen wird: Wir werden erleben, dass sich ungeahnte Ressourcen auftun und dass ‚durstige Seelen gesättigt und hungrige Seelen mit Gutem gefüllt‘ werden!“ so die Pfarrerin.  Zum Schluss des Gottesdienstes sorgte ein überraschend gespieltes Orgelstück für eine beschwingte und heiter sommerliche Stimmung.
Allen Mitwirkenden sei hiermit sehr herzlich gedankt, sei es für die Lesung, das Orgelspiel oder das Läuten der Glocken.
Ich freue mich schon jetzt auf den Sommer-Gottesdienst im nächsten Jahr und darauf, Sie*Euch dann begrüßen zu können!

                                                                                                    Sabine Maurer

Pfr. Andreas Gerhold wieder im Dienst!

Die Sommerferien und damit mein Urlaub sind seit dem 12. September vorbei. Damit bin ich wieder im Dienst! Und wie gewohnt zu erreichen:
Mobil: 0699-188 77 620
Mail: andreas.gerhold@evang.at

Ich danke allen Kollegen und Kolleginnen im Amt, die in dieser langen Zeit meine Vertretung übernommen haben: Pfr. Marianne Pratl-Zebinger aus Leibnitz, Pfr. Robert Eberhardt in Voitsberg, Pfr. Paul Nitsche aus Graz-Eggenberg.

Eine Umstellung gibt es in der Organisation der Öffnungszeiten der Pfarrkanzlei:
Das Pfarrhaus in Stainz ist mittendrin in der Generalsanierung. Kurator Daniel Gerhold hat seinen Bericht dazu geschrieben. Wir alle sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis!
Die Generalsanierung hat aber auch Auswirkungen auf das „amtliche“ Leben in der Pfarrkanzlei und die Benützung der übrigen Gemeinderäume.
Für die Pfarrkanzlei gilt: Sprechstunden und Gespräche sind derzeit nicht möglich. Für Gespräche mit Pfr. Andreas Gerhold bitten wir um telefonische Kontaktaufnahme oder um Mitteilung per E-Mail.
Für das Treffen von Kreisen, Meetings und Sitzungen weichen wir in der Bauphase in unser schönes Zentrum Christuskirche/Gemeindesaal in Deutschlandsberg aus!