Antenne-Gott und die Welt: Sendungstext vom 15. September 2021

Bei aller Schönheit spätsommerlicher, frühherbstlicher Eindrücke: dass der Klimawandel nicht erst kommt, sondern schon da ist, beschäftigt mich und macht mir Sorgen.
Im Kleinen geht es ja schon recht gut: Fahrrad statt Auto im innerörtlichen Verkehr, Schauen auf die Regionalität der Lebensmittel mit ihren kurzen Transportwegen, eher eine Videositzung als eine, zu der ich mit dem Auto fahren muss.
Manchmal lässt sich eine Autofahrt trotzdem nicht verhindern. Wenn ich ins Krankenhaus gerufen werde, eine Trauung oder Taufe in einer der vielen „Locations“ stattfindet; Friedhöfe auf 1000m Seehöhe angelegt sind.
Im Kleinen lässt sich das noch einigermaßen richten.
Aber wie sieht es denn auf der Welt aus?
Schiffe fahren megaweit und mit viel Schwerölverbrauch über die Weltmeere, um unseren Konsum zu sichern. Flugzeuge ziehen ihre weißen Streifen am Himmel öfters als noch vor einem halben Jahr; In der Arktis hat es diesen Sommer geregnet: klingt irgendwie seltsam und ist es auch.
Ob ich optimistisch bleibe, dass wir auf ein normales Maß zurückkehren in unserer Lebensweise? Unsicher bin ich.
So hat meine Kirche die Klimaneutralität bis 2040 versprochen. Ob das nicht schon zu lange dauert? Das Zurückfahren auf ein verträgliches Maß wird auf alle Fälle teuer, sehr teuer. Nicht nur der Klimawandel selbst. Wer kann sich das leisten?
Aber die mahnenden Stimmen häufen sich. Und trotz aller Defizite: die Umstellung auf ein normales Maß beginnt im Kleinen, bei mir selbst, in meinem Wohnort. Wie bei Ihnen.
Bleiben Sie guter Hoffnung!

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