Interview zwischen Mag.ª Brigitte Rinner (Pastoralpraktikantin in St. Stefan ob Stainz / St. Josef in der Weststeiermark) und Senior Pfr. Prof. Mag. Andreas Gerhold(Pfarrer an der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Stainz-Deutschlandsberg) zu: Unitatis redintegratio:

1) Bevor es beim II Vatikanischen Konzil zu dieser Erklärung gekommen ist, hat es bereits viele Bemühungen um die Ökumene gegeben. Könntest du mit einigen Worten erläutern welche Schritte auf evangelischer Seite gemacht wurden?

Die Ausdrucksweise „von evangelischer Seite“ trifft es ausgezeichnet. Denn es gibt nicht nur die eine Kirche der Reformation, sondern die reformatorischen Kirchen bestehen weltweit aus den Kirchen der jeweiligen Länder, in denen sie sich auf ihre Art darum bemühen, möglichst offen und gleichzeitig eng an die biblische Botschaft gebunden, den Glauben zu leben und ihrer Erkenntnis nach zu gestalten.

Dazu gehört auch, dass sich die reformatorischen (evangelischen) Kirchen von Anfang an der ökumenischen Bewegung verbunden wissen.

Auf den österreichischen Kontext bezogen, gehören die Evangelischen Kirchen des Augsburgischen und des Helvetischen Bekenntnisses zu den Gründungskirchen des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, sowie des heutigen Ökumenischen Forums christlicher Kirchen in der Steiermark. Ziel dieses Engagements ist es, Verständnis füreinander und für die je eigene Glaubenstradition zu fördern und in ein gemeinsames Engagement einfließen zu lassen. Und das in absoluter Gleichwertigkeit. Beispiel für ein solches Engagement: Stellungnahmen zur Asylpolitik, zur sozialen Verantwortung oder auch im Rahmen des Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Ökumenische „Großevents“, wie die 2. Europäische Ökumenische Versammlung 1997 in Graz zum Thema: Versöhnung – Gabe Gottes und Quelle neuen Lebens, haben viel zum positiven ökumenischen Klima in der Steiermark beigetragen. Ich selbst bin seit 1992 im ökumenischen Dialog der Steiermark engagiert und habe viele Initiativen mit begleiten dürfen.

 2) Das Bild das die Erklärung von Kirche zeichnet wird auf das Gebet Jesu in Johannes 17,21 zurückgeführt, was kannst du mir dazu sagen?

 Damit sie alle eins seien: Das ist dieser berühmte Satz aus dem hohenpriesterlichen Gebet, das uns der Evangelist Johannes von Jesus überliefert. Zunächst bezieht Jesus die in sein Gebet mit ein, die ihm in der einen oder anderen Art nachgefolgt sind: Jüngerinnen und Jünger, Menschen, die sich solidarisch gezeigt und die Jesusgruppe unterstützt haben, materiell, finanziell. Martha, Maria und Lazarus sind bekannt für diese Personengruppe. Erst in zweiter Linie zieht Jesus in seinem Gebet den Kreis größer: nämlich zu denen, die in späterer Zeit seine Botschaft annehmen werden.

In diesen nachfolgenden Kreis dürfen auch wir uns als christliche Kirchen mit hineingenommen wissen. Die Frage ist, wie wir mit diesem Anspruch umgehen. Kontroverse Formen waren z.B. die Reformation oder die Tridentinischen Reformkonzilien. Das Dokument des II. Vatikanischen Konzils über die Ökumene Unitatis redintegratio ist eine dialogische Form dieses Bemühens, in der Nachfolge Jesu zu bleiben. Ebenso das Schreiben von Papst Johannes Paul II: Ut unum sint, die lateinische Übersetzung des Satzes aus dem Gebet Jesu. Dialogisch natürlich auch die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre von 1999, oder das Dokument des Weltkirchenrates zu Taufe, Eucharistie und Amt. Du siehst, es ist ein Auf und Ab, wobei sich der Schwerpunkt eindeutig in Richtung Auf bewegt. Selbst in den großen Runden der ökumenischen Initiativen. Ich selbst bin ja der Auffassung, dass die Ökumene, die vor Ort gelebt wird, der Ausgangspunkt aller ökumenischer Bemühungen ist. Also wie im Johannesevangelium: zuerst auf den kleinen Kreis bezogen, die größeren Kreise werden folgen, behäbiger, aber im gleichen Fahrtwasser.

 3) Bei einer Reise nach Israel, an die zentralen Verehrungsorte Jesu(Geburtskirche und Grabeskirche) hatte ich persönlich den Eindruck dass es derzeit garnicht gelingt nach aussen hin eine Gemeinschaft darzustellen. Kennst du ähnliche Beispiele?

 Ich nehme an, du beziehst dich auf die Streitereien zwischen den Personen verschiedener Kirchen, die in den genannten kirchlichen Orten bestimmte Aufgaben übernommen haben. Ich selbst habe davon nur über die Medien erfahren, dass sie sogar versucht haben sollen, sich mit Reinigungsbesen aus den Kirchen zu verjagen. Das aber kann kein Vorbild für die Herstellung der Einheit der ChristenInnen sein.

Angehörende der unterschiedlichen Kirchen müssen sich mehr als untereinander vertragen. Um darin auch Vorbild zu sein, kann es nur um das „geschwisterliche“ (die Dokumente schreiben noch vom „brüderlichen“) Miteinander gehen. Wie wir es ja auch zwischen unseren Pfarrgemeinden pflegen. Natürlich hängt es auch vom persönlichen Umgang ab, wie dieses Miteinander ausschaut. Das kann von korrekt bis zum freundschaftlichen Umgang reichen. Ich bin froh, dass wir bei uns den freundschaftlichen Ton anschlagen, der vielen Menschen unserer Pfarrgemeinden auch Mut macht, sich zu öffnen für den Charakter auch der jeweils anderen Kirche.

 4) Was sind derzeit die grössten theologischen Unterschiede die uns trennen, was die grössten Gemeinsamkeiten?

Diese beiden Pole kann ich nur miteinander sehen. Das eine ergibt sich aus dem anderen. Das Papstamt, als ein Beispiel. Wie sehr freue ich mich über den neuen Ton von Papst Franziskus, der aus dem Vatikan in die Welt dringt, auch in Räume der Evangelischen Kirchen. Und doch ist der Primat des Papstes, als Amtsfunktion gesehen, eine der größten Differenzen.

Auch denke ich, um ein weiteres Beispiel zu geben, an die Person der Gottesmutter Maria. Niemand, auch in der Evangelischen Kirche nicht, würde bestreiten, dass ihr schon in den Überlieferungen der Evangelien eine besondere Stellung eingeräumt worden ist. Aber ihre Rolle als Fürsprecherin bei Gott hat für die Evangelischen Kirchen keine Relevanz, weil es dafür auch keine biblische Begründung gibt. Jeder Mensch kann „in sein stilles Kämmerlein gehen“ (so Martin Luther) und Gott sein Anliegen im Gebet vorbringen. Allein der Geist hilft darin unserer Schwachheit auf, so schreibt es der Apostel Paulus im Römerbrief.

Das Dekret über den Ökumenismus Unitatis redintegratio bildet da eine ganz eigene Kategorie. Denn in aller positiver Zustimmung zu so manchen Aussagen über die nicht römisch-katholischen Kirchen, wie ihre Aufgaben in der Bewahrung wichtiger christlicher Traditionen und Erkenntnisse, so ist doch die eine geäußerte Bedingung für die Wiederherstellung der Einheit der Kirchen, nämlich die Integration dieser nicht römischer Kirchen zurück in die römisch-katholische Kirche, eine, die nicht akzeptabel ist. Diese Reintegration ist ja nach wie vor Ziel in allen öffentlichen vatikanischen Schreiben und Dokumenten.

Aber mein eigenes, ganz persönliches ökumenisches Anliegen ist es, viel voneinander zu lernen. Und sich auch, um ein ganz wichtiges Beispiel zu bringen, einzufinden in den Gottesdienst der anderen Kirche. Denn jeder Gottesdienst, aus welchem Anlass immer, ist Ausdruck des Glaubens, öffentliches Bekenntnis zu dem dreieinen Gott. Es ist für mich überhaupt kein Problem, auch im eucharistischen Hochgebet die Gemeinschaft mit der Gottesmutter Maria zu bekennen. Ist sie denn nicht ein Glaubensvorbild für alle christlichen Generationen bis heute ?

Bisherige Grenzen, auch wenn sie so unverrückbar erscheinen, in manchem überschreiten, das sehe ich auch als eine ökumenische Aufgabe im kleinen von mir. Weil ich meine, dass das wandernde Gottesvolk in allen Kirchen der Ökumene offener in seiner Haltung ist als es so manche Dokumente ökumenischer Großveranstaltungen beschreiben.

5) Sehr schön an der Erklärung finde ich das sie nicht von irgendeiner Schuld der derzeit lebenden Gläubigen an der Trennungen in der Vergangenheit spricht. Es gibt sehr viele positive Bespiele von Projekten und Bemühungen um die Ökumene. Besonders hervorheben möchte ich dabei die ökumenische Gemeinschaft in Taize, die vorallem sehr viele junge Menschen anzieht. Welche Schritte setzten wir hier bei uns vor Ort um die Ökumene Wirklichkeit werden zu lassen?

Frére Roger Schutz hat mit der Gründung seiner Gemeinschaft (Communauté de Taizé) Ende der 1940er Jahre einen ökumenischen Grundstein gelegt. Zunächst als evangelische Gemeinschaft angelegt, haben sich die Brüder (es ist eine Männergemeinschaft) dem ökumenischen Grundgedanken geöffnet und dazu beigetragen, dass Taizé ein Zentrum spiritueller Gesinnung geworden ist, jenseits aller konfessioneller Beschränkungen. Noch heute sehe ich das denkwürdige Bild vor mir, als der damalige Kardinal Josef Ratzinger beim Trauergottesdienst für den verstorbenen Papst Johannes Paul II. dem schon im Rollstuhl sitzenden Frére Roger die Kommunion gereicht hat. Ein Bild, das für einen Moment die mögliche Weite ökumenischer Gemeinschaft aufblitzen ließ.

In unserer kleinen ökumenischen Welt in St. Stefan / St. Josef setzen wir solche Zeichen auch: der KOKURU, ausgeschrieben: der „kooperative konfessionsübergreifende Religionsunterricht“ an der NMS St. Stefan, die ökumenischen Gottesdienste zu besonderen Ereignissen wie der „Langen Nacht der Kirchen“, aber auch gemeinsame Begräbnisgottesdienste, Trauungen, Jubiläumstrauungen und anderes mehr. Auch durfte ich schon in der r.k. Pfarrkirche St. Stefan evangelische Taufen vornehmen. All das zeigt mir: wo die Ökumene im Alltag der Menschen angekommen ist, wachsen die Kirchen aufeinander zu, ohne ihre Einzigartigkeiten zu verlieren (eben nicht nur Eigenarten!)

Das Um und Auf aber ist das gegenseitige Vertrauen darauf, diese Einzigartigkeiten zu respektieren und sie als Bereicherung auch des je eigenen kirchlichen Lebens zu verstehen.

Mein Schlussresumée: Die Ökumene ist angekommen !

 

Zusammengestellt und redegiert von Frau Maga. Brigitte Rinner

Einladung Gesamttagung Kindergottesdienst in der EKD in Dortmund

Liebe Kindergottesdienstmitarbeiterin, lieber Kindergottesdienstmitarbeiter,

in Dortmund findet die Gesamttagung für den Kindergottesdienst in der EKD

von 29. Mai bis 1. Juni 2014 statt.

Der Arbeitskreis Kindergottesdienst der Evangelischen Jugend Österreich lädt Interessierte herzlich zur gemeinsamen Gruppenreise nach Dortmund ein.

Dort wird es einen regen, bunten und fröhlichen Erfahrungsaustausch über die Kindergottesdienstarbeit geben. Viele neue Impulse warten auf Dich.
Genauere Informationen findest du auf der Website:  http://www.gt2014.de/

Abfahrt von Wien nach Dortmund:           Do 29.5.2014   06:52      Ankunft       16:14

Das Programm beginnt um 19:00 Uhr.

Rückfahrt von Dortmund nach Wien        So 01.6.2014 13:24         Ankunft       23.08

Der Gruppenfahrpreis von Wien nach Dortmund und retour beträgt in der 2. Kl. pro Person ab € 162,00 – bei rascher Buchung.

Die Dauerkarte kostet bis 1. März 2014  – 65 Euro, danach 85 Euro.

 

Übernachtungen kosten im Gruppenquartier 15 Euro, in Privatquartieren – Antrag nur bis 1. März möglich! – 30 Euro.
Einige Zimmer sind auch in einem Hotel gebucht. Die Kosten liegen zwischen 39-44 Euro/Nacht. Das Frühstück kostet 6 Euro/Tag.

Anmeldeschluss ist der 21. Februar 2014

Bitte um rasche Anmeldung unter der Mailadresse: c.herndler-berka@ejoe.at

Ein Anmeldeformular für die Arbeitsgruppen liegt im Anhang bei.

 

Stornierungskosten: Unterkunft bis 28.5.2014 –  12:00 Uhr kostenfrei
Die Fahrtkosten und Dauerkarten können nicht rückerstattet werden.

Interessiert? Dann melde Dich an für Dortmund!

Ein erholsames Wochenende und mit herzlichen Grüßen

 

Constanze Herndler-Berka
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Organisationsassistentin
Bundesbüro-EvangelischeJugendÖsterreich (EJÖ)

Hamburgerstr. 3/ 2.OG
A – 1050 Wien
c.herndler-berka@ejoe.at | http://www.ejoe.at
Mobil: +43/699/188 77 095
Fon: +43/1/317 92 66/12
Fax: +43/1/317 92 66/16
skyp: herndlerberka

 

Details:

 

1 Dort wird Lachen sein! Mirarbeitende in der Kirche mit Kindern

Was Menschen stark macht mit Rainer Schmidt, Bonn

auftanken für Mitarbeitende mit Lydia Würth, Germersheim/Pfalz

Vom Umgang mit den Vorbereitungshilfen und Mitarbeiterzeitschriften für Kindergottesdienste mit Adelheid Schnelle, Süpplingenburg, & Peter Hitzelberger, Leinfelden-Echterdingen

Der Plan für den Kindergottesdienst: Grundwissen und Gestaltungsideen rund um die Kirche mit Kindern mit Cathrin Schley, Thedinghausen

Chancen und Herausforderungen entdecken mit Annabell Preußler, Hagen

für Kindertagesstätte, Gemeinde und Schule mit Gerd Matthias Hoeffchen, Bielefeld

Ein Praxisworkshop mit Elke von Winning, Straubing

Entwicklung und Perspektiven in den östlichen Landeskirchen mit Angela Wiesner, Luckau

12-15jährige als Teamer in der Arbeit mit Kindern schulen mit Simone Merkel, Berlin

 

2 Nicht nur Schnuller und Schokolade – uns mundet mehr!

Ein Praxisbeispiel für den Alltag in der Tageseinrichtung mit Marlene Ens, Halle/Westfalen

 

muss evangelisch drin sein! Kindergärten als Gemeinde auf Zeit mit Pfarrer Jochen Schade-Homann, Leiter des Fachbereichs Jugend und Erziehung der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund und Lünen

Ideen und Impulse für kreative Gottesdienste zum Schulanfang mit Sven Steinbach, Berlin

Lebendige Gottesdienste für jüngere Kinder mit Pfarrerin Mag. Andrea Petritsch aus Wien

Biblische Geschichten – mindestens zu zweit erzählt. (Mini)Gottesdienste im Kindergarten mit Pfarrer Christian Nell-Wunsch, Arbeitsstelle Kirche mit Kindern, Evangelische Kirche im Rheinland

für Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren mit Kathi Franko, KiTa-Leiterin in Münster

Bewegungslieder für Kinder von drei bis acht Jahren mit Pfarrer Johannes Ditthardt, Bochum

 

3 Das Herz voll Glaubens, der Mund voll Lachens

Das Thema „Taufe“ in Stationen entdecken mit Pfarrerin Sabine Grünschläger-
Brenneke, Schulreferentin der Kirchenkreis Hattingen-Witten und Schwelm

aus der Taufe leben mit Prof. Dr. Lübking

Erfahrungsaustausch und Praxisbericht mit Sigrid Mettenbrink und Edith Meier-Heßlau, Fachberaterin für Kindertagesstätten

Theologische Gespräche mit Kindern und Jugendlichen mit Pfarrer Thomas Böhme-Lischewski, Dozent am Pädagogischen Institut, Schwerte

nur von gestern oder auch heute hilfreich? Im Gespräch mit Alfred Mengel

Die Liturgie in Gottesdiensten mit Kindern mit Pastorin Ulrike Lenz

Mit Kindern Kirche entdecken mit Pfarrerin Antje Rösener, Theologische Studienleiterin der Evangelischen Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Westfalen

Welche ist für wen wann wofür geeignet? mit Pfarrer Stephan Zeipelt, Amt für
missionarische Dienste der EKvW & von Cansteinsche Bibelanstalt in Westfalen e.V.

Praxisbeispiele und Erfahrungsaustausch mit Pfarrer Roland Mettenbrink und Pfarrer Hanns Meiners

Gottesbilder in der Bibel anschauen und begreifen mit dem „Gotteskoffer“ mit Pfarrerin Angela Kunze-Beiküfner, Dozentin am Pädagogisch-Theologischen Institut Drübeck, Evangelische Kirche in Mitteldeutschland

 

4 Ein Mund voll Staunen – Spiritualität

Segenswerkstatt: Segenssprüche und -rituale gestalten mit Sandra Fuhrken, Münster

Tanzen mit dem Menschenskinderliederbuch mit Maike Sommer und Ursula Starke, Frankfurt/Main

Sakrale und meditative Tänze zum Durchatmen mit Barbara Knoche, Fröndenberg

 

Impulse und Geschichten, die stärken und ermutigen mit Birte Leemhuis, Referentin für die Evangelische Jugend und die Kirche mit Kindern, Bremen

ein spiritueller und praktischer Weg mit Pfarrer Rüdiger Maschwitz, Diplompädagoge

mit den „Perlen des Glaubens“ Kindergottesdienst feiern mit Pfarrerin Lilo Peters

mit den „Perlen des Glaubens“ Kindergottesdienst feiern mit Pastorin Frauke Schaefer

Beten lernen mit Kindern mit Dorothee Schneider, Dozentin am Pädagogisch-Theologischen Institut der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

Praktische Anregungen zum Thema Gebet mit Bodenbildern, Texten und Liedern mit Ralf Fischer, Schwerte

mit Steffi Lohmann, Celle

Pilgern mit Kindern mit Miriam Hähnel, Jugendbildungsreferentin im Bildungsreferat der Lippischen Landeskirche für die Arbeit mit Kindern und Mädchenarbeit, geschlechtsbewusste Gestaltpädagogin und angehende geschlechtsbewusste Gestalttherapeutin, im Vorstand des Lippischen Landesverbandes für Kindergottesdienst

Mit Figurenaufstellung nähern wir uns einem biblischen Text und finden biographische Zugänge mit Diakon Bernd Hillringhaus, Michaeliskloster, Hildesheim

bewegen, wahrnehmen, entspannen mit Sabine S. Bollmann, Übungsleiterin und
Mitarbeiterin der KINDERKIRCHE, Witten

 

5 Mehr als ein Mund voll Lachens: Spielen und Entdecken

Biblische Tierwelten im Dortmunder Zoo entdeckt mit Dr. Frank Brandstätter, Dortmund

Spiele und Tipps vom kleinen „Warm up“ bis zu Großgruppenspielen“ mit Pfarrerin Katrin Rouwen, Beauftragte für Kindergottesdienst / Evangelische Kirche Kurhessen-Waldeck, Spiel- und Theaterpädagogin (bka)

Verkündigung mit allen Sinnen und „in action“ mit Gemeindediakonin Anja Bein

Ein Erlebnisworkshop mit Diakonin Rose Schaaf, Religionspädagogin

mit Diakon David Scherger

Actionreiche Spiele für die Kinder- und Jugendarbeit mit Alltagsgegenständen und einem passendem biblischen Impuls dazu. Die Jungschar Spielekiste bietet beides und noch viel mehr! Ein Workshop mit Søren Zeine, CVJM Bundessekretär

weil jede/r etwas zu sagen hat mit Pfarrerin Christine Wolf

 

 

einen Bibliolog mit biblischen Erzählfiguren erleben mit Pfarrerin Kerstin Hemker,
Schulreferentin und Iris Donges, CVJM-Kinder- und Jugendreferentin

 

6 Rhythmus und Klang – der Mund voll Gesang

Kinder und Musik bauen Gemeinde mit Kantor Oliver Schwarz-Roosmann, Dozent an der Arbeitsstelle Gottesdienst und Kirchenmusik, Schwerte

Wir erkunden unsere (Sing-) Stimme und dazugehörige Körperfunktionen mit Meike Pape, Kantorin und Lehrerin der Alexandertechnik

mit Kantor Jens-Peter Enk

Begleiten mit Keyboard, Orff-Instrumenten, Boomwhackern und anderen Haushaltsgegenständen… mit Ingomar Kury, Dortmund, und Heike Winter, Bochum

Begleiten mit Keyboard, Orff-Instrumenten, “Boomwhackers” und Haushaltsgegenständen … mit Christian Schauerte, Ibbenbüren

alte und vertraute Lieder und Choräle für Kinder neu entdeckt mit Pfarrer Hartmut Klausfelder

mit Pfarrer Gerwin Rooch, Witten

Praxisworkshop mit Susanne Pritz, Sängerin, Schwerte

mit Sylvia Mansel, Creative Kirche, Witten

Bundesweit sind in den letzten zwei Jahren mehr als 20 SoulTeens-Chöre entstanden

Neue Lieder für die Kirche mit Kindern mit Johannes Moskaliuk

neue Bewegungslieder lernen und biblische Geschichten interessant vortragen mit
Daniel Kallauch

Mit Liedern von herrH begegnen wir der Lebenswelt von Kindern mit Simon Horn alias herrH und Pfarrer Ulrich Walter, Dozent am Pädagogischen Institut, Schwerte.

Nur am Samstag!

Mit Kindern den Glauben entdecken. Neue Mitsing- und Bewegungslieder, Mitmachpredigten für Kinder mit Clemens Bittlinger, dem Schweizer Pianisten David Plüss und dem Percussionisten Helmut Kandert.

 

 

 

7 Mundwerk, Handwerk, Kunstwerk – Grundlagen und Methoden des Erzählens

Biblische Geschichten für Kinder und Erwachsene in Leichter Sprache mit Pastorin Raute Martinsen

mit Pfarrer Martin Schoch

Hand- und Mundwerkzeug zum emotionalen Bibelerzählen mit Pfarrer Dirk
Schliephake, Michaeliskloster, Hildesheim

Sprechzeichnen und was man damit machen kann mit Pfarrer Manfred Culmann

Erzählen mit Eidechse und Schatzkästchen mit Dr. Martina Steinkühler, Verlagslektorin Gemeindepraxis, Dozentin Religionspädagogik und Autorin.

mit Ewald Schulz, Arbeitsstelle Kirche mit Kindern, EKiR

Abenteuergeschichten aus der Bibel mit Pfarrer Joern Kuenne.

mit Pfarrerin Susanne Tono und Pfarrer Kai Mauritz.

mit Rainer Engbert, Unna

Kinder begreifen und erzählen biblische Geschichten mit Pfarrer Holm Schüler

Fotos nutzen in der Kirche mit Kinder mit Pfarrer Dirk Purz, Dozent am
Pädagogischen Institut, Schwerte.

mit Pfarrerin Leonie Grüning und Team

mit Ilka Benjack

Einführung in die Arbeit mit Erzählfiguren. Chancen und Herausforderungen mit Sibylle Wahl, Vorstandsmitglied im Egli-Figuren-Arbeitskreis Deutschland.

mit Pastorin Christiane Zimmermann-Fröb, Referentin für KiBiWo-Arbeit, Godly-Play-Fortbilderin

Mitmachgeschichten in Gottesdiensten mit Kindern mit Pfarrer Christian Binder.

mit Beate-Maria Mücksch

Mit der ganzheitlich sinnorientierten Pädagogik / RPP biblische Geschichten erleben und gestalten in KiTa, Kindergottesdienst und Schule mit Andrea Schmitt, Kursleiterin für ganzheitlich sinnorientierte Pädagogik / RPP.

 

8 Von Mund zu Mund durchs Kirchenjahr – Geschichten atmen Gottes Geist

Anspiele mit Klappmaulpuppen zu Festen und Anlässen – erleben und selbst gestalten mit Anja Eisenträger und Pfarrer Torsten Eisenträger

mit Pastorin Petra Stork und Ariane Höpker

Praktische, kreative, kindgerechte Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten mit Heike Buhles, Homburg

mit Martina Liebendörfer, Referentin für die Mutter-Kind-Arbeit bei der EFW, Stuttgart

Das Pfingstfest mit größeren Kindern erleben mit Dr. Elke Jüngling, Schwerte

mit Kindern über den Tod und das ewige Leben nachdenken mit Pfarrerin Andrea
Wauer-Höflich.

Wie Kinder sich den Tod und das Todes-Danach vorstellen . Referat und Beamer-Präsentation mit Kinderbildern zum Thema Sterben, Tod und Traurigkeit mit Prof. Dr. Martina Plieth

Kann man in der Kirche mit Kindern vom „Jüngsten Gericht“ sprechen? Referat und Diskussion mit Prof. Dr. Peter Busch, Heidelberg

 

9 Unser Mund voll Lachens – Theater und Co

biblische Geschichten erleben im Ausdrucksspiel (Jeux Dramatiques) mit Pfarrerin
Andrea Braner, Sprengelbeauftragte für KiGo, EKKW

mit Dagmar Berg, Erzieherin

mit Anja Müller, Figurenspielerin/Bachelor of Arts

Bibliodrama mit Maria Salzmann, Moritzburg

Objektspiel – Geschichten kreativ darstellen mit Matthias Jungermann, Radieschenfieber

Einsatzmöglichkeiten des pantomimischen Spiels im Kindergottesdienst mit Klaus Dieter Braun

mit Uwe Hausy M.A., Referent für Spiel und Theater der EKHN

 

10 Voll Lachens?! – Kinder im Blick

Wie Freundschaft Kompromisse braucht mit Gabriele Kassenbrock, Göttingen

Aber wodurch und wie nistet sich Gott in Kinderköpfen ein? Mit Prof. Dr. Anna-Katharina Szagun, Bovenden-Lenglern

Was steckt dahinter? Wie gehen wir damit um? Eine Gesprächrunde mit Burgunde Materla, Supervisorin am Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung der EKvW, Schwerte

 

was Jungen im Kindergottesdienst brauchen mit Pfarrer Erhard Reschke-Rank

Prävention und Kindesschutz in der Kirche mit Kindern mit Dr. Tim Gelhaar, Beisitzer im aej-Vorstand, Bildungsreferent beim Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP)

in Schule, Kirche und Gemeinde mit Friedeborg Steffenhagen, Arnsberg

Inklusion als Herausforderung mit Dr. Annebelle Pithan, Comeniusinstitut, Münster

Wie wir Kinder aus finanziell und sozial benachteiligten Familien stärken mit Frank Fischer, Hagen.

 

11 Dort wird Lachen sein: Lebedige Gottesdienstlandschften

Kinderbibeltage begeistert und kompetent vorbereiten mit Bernd Richter, Lippstadt

Gottesdienste gestalten mit 10-bis 13jährigen mit Pfarrerin Kathrin Lichtenberger

Was wir in Kleve probiert, verworfen, neu entwickelt haben … und welche Rolle der Plan für den Kindergottesdienst dabei spielt mit Pfarrerin Elisabeth Schell und Team

Liturgie und Gestaltungen für eine Familienkirche mit Jochem Westhoff

Generationenverbindende Gottesdienste mit Natalie Ende, Referentin für Gottesdienste mit Kindern im Zentrum Verkündigung der EKHN

Kinderbibelwochen und Kinderbibeltage beleben die ganze Gemeinde mit Diakon Manfred Zoll, Kirche unterwegs Württemberg

Wie fühlt es sich an blind zu sein? Ein Erlebnisworkshop mit Gisela Sachse, Christoffel-Blindenmission

ein Gottesdienst für Kinder und eine Chance für den Gemeindeaufbau

Familiengottesdienste, Kinderferienwochen und mehr mit Hiltrud Warntjen

Einführung in die christliche Zirkusarbeit mit Bettina Braun, Steinheim

 

12 Sperrangelweit geöffnet für die Welt – ökumenische Weite

ein Gottesdienstmodell für Kirchenferne – entwickelt in der anglikanischen Kirche mit Lucy Moore, England

Einladung, Gestaltung und vieles mehr mit Erzieherin Manuela Schnell, Mitarbeiterin im Werkstatt-Team des WGT

Referat und Diskussion mit Dr. Volker Haarmann, Wuppertal

 

Jugendliche führen Jugendliche durch die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Ein Stadtspaziergang, erarbeitet von jüdischen und nichtjüdischen Jugendlichen, mit Andreas Roshol, Dortmund

Ein interreligiöses Angebot mit Pfarrerin Beate Brauckhoff, Dortmund

Die Ökumenische Aktion „Weihnachten weltweit“ lädt zum Mitmachen ein mit Anna Kallenberger, Stuttgart

Praxisideen zur Bewahrung der Schöpfung

So wird unser MUND voll Lachens sein! In Aktion mit Fabrice Kuissu und Daniel Njikeu.

 

Neue Homepage

Endlich ist es so weit:

Wir haben eine neue Homepage!

Also d. h. zumindest das Erscheinungsbild ist neu und auch inhaltlich hat sich einiges getan:

– es gibt einen zentralen Kalender, in dem alle Gemeindetermine gepflegt werden

– es gibt ein Kontaktformular, wo man Wünsche, Anregungen und Beschwerden abgeben kann

– aktuellere Inhalte, da einfacher zu pflegen …..

Basislehrgang Besuchsdienst Graz und Umland

Was bedeutet „Besuchsdienst“ und warum bemüht sich die evangelische Kirche um diesen? Bei längeren Besuchen spricht man, etwas ironisch, von zwei schönen Tagen: Der erste, wenn der Gast ankommt, der zweite, wenn er wieder abreist. Das ist hier nicht gemeint.

Internet, „Facebook“ oder „Twitter“ haben nicht geholfen, das Gefühl von Einsamkeit bei vielen Menschen zu mindern, sei es, dass sie diese neuen Technologien nicht – mehr – kennen, bedienen können, oder dass sie ganz einfach einen Gesprächspartner aus Fleisch und Blut brauchen, um sich mitzuteilen. Auch die Situation einer Diaspora Gemeinde mit ihren weit verstreuten Mitgliedern ruft nach bewusster persönliche Kontaktpflege.

Mit Frau Elisabeth Pilz, diözesane Heimseelsorgerin und Pfarrer Herwig Hohenberger bereiteten zwei Routiniers der christlichen Seelsorge ein sehr anspruchsvolles Programm für diesen in dieser Form erstmaligen „Basislehrgang Besuchsdienst“ vor. Sie möchten den etwa 25 Teilnehmern hilfreiche Inhalte für ehrenamtliche Besuche bei Alten, Kranken, aber auch den „Weitverstreuten“, den „Innerlich Entfernten“ und den „Neu Hinzugezogenen“ nahe bringen. Hierfür sind für den Anfang acht sogenannte Module vorgesehen, das sind Seminare mit speziellen Themenschwerpunkten. Sie finden der Reihe nach in den evangelischen Kirchen von Graz sowie im LKH und im Haus am Ruckerlberg statt.

Inzwischen sind die ersten vier Module mit Erfolg durchgeführt. Dabei haben sich aus unserer Sicht zwei wichtige Erkenntnisse ergeben: Ein Besuchsdienst verlangt großes Einfühlungsvermögen in die Situation des Besuchten, besonders bei der ersten Begegnung; eine qualifizierte Einführung ist daher sehr notwendig. Diese ist uns von Frau Pilz und Herrn Hohenberger vermittelt worden.

Neben ihnen beiden sind wir immer wieder erstaunt und beglückt über die Beiträge aus dem Kreis der Teilnehmer. Wir haben die Zuversicht gewonnen, dass dieser Kreis sehr positiven Dienst an „unserem Nächsten“ leisten wird.

Dorli und Albrecht Behm

Erntedankfamiliengottesdienst und Kegeln in Deutschlandsberg

Am 29.September 2013 feierten wir Erntedank als Familiengottesdienst in der Christuskirche Deutschlandsberg. 20 Kinder und genau so viele Erwachsene drängten sich in die in diesem Fall schon eng werdende Kirche. Das Gottesdienstteam und im Speziellen Uwe Eck mit einer sehr anschaulichen Predigt, versuchten das Thema Dankbarkeit von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Da ging es einerseits um die Weise, wie wir unser Leben betrachten: Schauen wir wie ein ängstlicher Hund böse bellend in ein Spiegelkabinett und denken „die Welt ist voller böser bellender Hunde!“ oder gehen wir lächelnd und voller Zuversicht auf unsere Umgebung zu und ernten spiegelnd Freundlichkeit von unserer Umgebung? Dankbarkeit für alltägliche Kleinigkeiten kann unser Leben sehr bereichern! Und so verließen die Gottesdienstbesucher mit je einer Klopapierrolle auf der „DANKE“ stand die Kirche und werden sich hoffentlich täglich am stillen Örtchen einmal daran erinnern „Danke!“ zu sagen für das Gute im Leben. – Auch wenn es manchmal noch so klein scheint, es gibt immer etwas Gutes für das wir dankbar sein können!

Alternativtext

Kegeln2Kegeln1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                     

Ein Beitrag von Jenni Eck und Helge Roth.